Die Vorteile

Die Vorteile genossenschaftlichen Wohnens liegen klar auf der Hand:

  • Keine Eigenbedarfskündigung möglich, hierdurch lebenslanges Nutzungsrecht an der Wohnung.
  • Genossenschaftsmitglieder erwerben mit ihrer Mitgliedschaft und den eingezahlten Anteilen ein entsprechendes Eigentumsrecht am Vermögen der Genossenschaft  sowie ein Mitbestimmungsrecht.
  • Das Für- und Miteinander steht im Vordergrund. Den unterschiedlichen Wünschen der Generationen wird durch entsprechende Wohnangebote Rechnung getragen.
  • Die Höhe der Nutzungsgebühren bei den Wohnungsgenossenschaften richtet sich nicht auf Gewinnerwirtschaftung aus, sondern orientiert sich an den Notwendigkeiten für Erhaltung und Verbesserung der Wohnungen, des Wohnumfeldes und der Infrastruktur.
  • Wohnbegleitende Serviceleistungen und von der Genossenschaft zur Verfügung gestellte Freizeitmöglichkeiten sind kostenlos oder können zum Selbstkostenpreis genutzt werden.
  • Der Gleichbehandlungsgrundsatz für alle Mitglieder ist im Genossenschaftsgesetz verankert, d.h. niemand wird bevorzugt behandelt.
  • Durch Teilnahme an den Mitgliederversammlungen ist eine aktive Einflussnahme durch die Mitglieder möglich. In einigen Wohnungsgenossenschaften können Mitglieder auch in Aufsichtsrat und Vorstand gewählt werden. Dies ist in der jeweiligen Satzung geregelt.
  • Das genossenschaftliche Stimmrecht richtet sich – anders als bei Aktiengesellschaften – nicht nach Höhe der Anteile. Jedes Mitglied hat eine Stimme.
  • Die Mitgliedschaft ist vererbbar.
  • In Wohnungsgenossenschaften werden ehrenamtliche Tätigkeiten gefördert und geschätzt.
  • Es besteht eine hohe finanzielle und wirtschaftliche Sicherheit durch die gesetzlich verankerte Prüfpflicht.
  • Kapitalinteressen von Dritten (z.B. Gewinnerwirtschaftung, Immobilienspekulationen) haben keinen Einfluss auf die Geschäftspolitik der Genossenschaft.

Allen Tätigkeiten einer Wohnungsgenossenschaft liegt der Genossenschaftsgedanke zu Grunde.