Der Genossenschaftsgedanke

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Eine Genossenschaft ist ein Zusammenschluss von Personen, die sich gemeinsam unternehmerisch betätigen. Bei einer Wohnungsgenossenschaft ist das Ziel der unternehmerischen Betätigung, die Bereitstellung angemessenen und bezahlbaren Wohnraums für alle an der Genossenschaft beteiligten Personen (Mitglieder der Wohnungsgenossenschaft).

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Der Genossenschaftsgedanke beinhaltet Prinzipien wie Selbstverwaltung, Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Mitgliederförderung. So können in einigen Genossenschaften Mitglieder in Vorstand und Aufsichtsrat gewählt werden. In jedem Fall  lenken und beeinflussen  die Mitglieder durch Teilnahme an den Mitgliederversammlungen die Geschicke ihrer Genossenschaft.

Der Genossenschaftsgedanke wurde bereits im Mittelalter geboren, als sich Personen mit gleichen Zielen zusammen schlossen, weil sie als einzelnes Individuum dieses Ziel sonst nicht erreicht hätten. Genossenschaften gibt es in vielen Teilbereichen unseres Lebens (z.B. Berufsgenossenschaften, Agrargenossenschaften, Wohnungs-genossenschaften).

Die Unterschiede zwischen genossenschaftlichen und kommunalen/ privaten Vermietern sind vielfältig. Dabei zeichnen sich Wohnungsgenossenschaften insbesondere durch eine demokratische Struktur aus. Die Vorteile finden Sie hier.